Home

Lebenslauf

Referenzen

Studium

Wissenschaft

Journalismus

Impressum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wissenschaft

weiter ...

tasten

Literaturwissenschaft, Germanistik, Kunstgeschichte:

Von SS 2000 bis WS 2008/09 studierte ich Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Mein Studium in diesen Jahren, ab 2001 in ein reguläres Magisterstudium eingebettet, war von einem vertieften Interesse an der deutschen und internationalen Literatur entlang des Kanons meiner Institute geprägt, an der "Poetik", als der Lehre von der Dichtkunst und ihren Gesetzen und von einem besonderen Interesse an der Kunstgeschichte und der "Ästhetik" als der Lehre und Theorie des Schönen und des sinnlich Wahrnehmbaren, der ich mein Studium in seiner Gesamtheit gewidmet habe.

Eine inspirierende Kraft war in meinem Studium Peter Szondi, der als bedeutender Literaturwissenschaftler, Kritiker, Übersetzer und Essayist die Komparatistik in Deutschland institutionell begründet hat und sie international vernetzte.

Ich spezialisierte mich bis zu meinen Abschlussprüfungen auf die Entwicklung poetischer und ästhetischer Konzepte seit der Romantik und auf die moderne Literatur- und Kunstentwicklung bis zur klassischen Moderne.

Vorlesungen, Seminare, Übungen:

Werfen Sie einmal einen Blick in den aktuellen Veranstaltungs-Kalender meines Instituts!

Aktuelle Lehrveranstaltungen in meinem Magister-Hauptfach AVL

Ein Magisterstudium mit drei Fächern ist, was Vorlesungen, Seminare und Übungen betrifft, eine echte Open-End-Veranstaltung. Es werden vom Studenten aber mind. 128 Semester-Wochenstunden im Grund- und Hauptstudium gefordert.

Die wissenschaftlichen Hausarbeiten:

Innerhalb des Studiums waren 13 umfangreichere Pro- und Haupt-Seminar-Arbeiten zu verschiedenen literaturwissenschaftlichen und kunsthistorischen Themen zu verfassen.

Die Klausuren:

Im Grundstudium hatte ich sechs groß angelegte Klausuren zu bestreiten.

Außerdem wurden bis zum Abschluss des Grundstudiums fortgeschrittene Sprachkenntnisse und die Lektüre- und Übersetzungsfähigkeit in zwei modernen Fremdsprachen (in meinem Fall waren es Englisch und Spanisch) im Rahmen einer zweistündigen Klausur anhand eines unbekannten Textes der Weltliteratur überprüft. Darüberhinaus musste der Nachweis eines Latinums erbracht werden.

Am Ende des Hauptstudiums, in dem man Schwerpunkte und Akzente setzte, standen die Magister-Prüfungen, d.h. zum Einen die mündlichen Prüfungen in allen drei Fachteilen (Hauptfach und Nebenfächer) und die schriftliche Prüfung im Hauptfach, die in der Abfertigung einer wissenschaftlichen Magister-Abschlussarbeit mit einem frei zu wählenden Thema bestand.

Zur weiteren Information:

In Germanistik sind derzeit pro Jahr etwa 2.500 Absolventen zu erwarten (vgl. Jura / etwa 12.000 Absolventen pro Jahr; Psychologie/ etwa 3.000 pro Jahr), die Anzahl der Einschreibungen ist ungleich höher, die Erfolgsquote in Germanistik einen Abschluss (Diplom u. Vergleichbare) zu erlangen liegt bei ca. 20 Prozent, die Regelstudienzeit beträgt 9 Fachsemester, die tatsächliche Studiendauer aber etwa 13,5 Semester, das Alter bei Abschluss beträgt im Schnitt 28,8 Jahre.

(Quelle:

http://www.uni-essen.de/isa/index.html)

Genaue Zahlen für das Fach Komparatistik bzw. Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, das an vielen Universitäten in die Institute für Germanistik implantiert ist, liegen bisher nicht vor.

Brauchbarkeit und effektiver Nutzen

Was die Frage nach der Brauchbarkeit und den effektiven Nutzen eines geisteswissenschaftlichen Studiums generell angeht, streiten sich nicht, wie man vielleicht annehmen könnte, die Geister!

Der aktuellen Berichterstattung in den Medien und den einschlägigen Beratungsmagazinen für Absolventen, wie etwa dem Hochschulanzeiger der F.A.Z. zufolge, brauchen gerade die Geisteswissenschaftler ihr Licht nicht unnötigerweise unter den Scheffel stellen. Schließlich gibt ihnen auch die durchschnittliche Akademikerarbeitslosigkeit Recht, denn diese wird von ihnen immernoch bei weitem unterschritten.

Aber selbst wenn mancher Geisteswissenschaftler noch von der Unikarriere träumt – Realität ist für die meisten Akademiker der philosophischen Fakultäten, dass sie sich, mehr noch als alle anderen Absolventen, ihr ganz individuelles Berufsfeld jenseits der Universitäten erschließen müssen.

Schlüsselqualifikationen

Kommunikation, Rhetorik, Dialektik, das ist dabei ihr Faust-Pfand. Allerdings muß die Leistung stimmen. Man schätzt bei ihnen die guten Noten und die im Studium erworbenen generalistischen Fähigkeiten, also Schlüssel- Qualifikationen wie Kommunikationsgeschick, Textverständnis, analytische und konzeptionelle Fähigkeiten und Eigeninitiative.

Ihre besonderen Fähigkeiten als "Allrounder", ihre soziale Kompetenz und ihr interkulturelles Verständnis müssen die wenigen Absolventen der philosophischen Fakultäten so gut als möglich vermarkten. Die Welt wird immer globaler, bunter und interessanter, daher ist zunehmend auch ihre Kreativität gefragt. Viele Unternehmen zeigen sich zunehmend kulturell engagiert, und vollkommen neue Märkte sind zu analysieren.

Nur sehr wenige Geisteswissenschaftler schaffen nicht den Berufseinstieg. Immerhin: über 50 % arbeiten in den umkämpften Bereichen Schule, Forschung, Lehre, Verlage, Medien, Kommunikation und Information, der Rest stellt in den vielfältigen Zweigen der freien Wirtschaft das unter Beweis, was man als eine Kern-Kompetenz von Geisteswissenschaftlern bezeichnen darf: "Sich selbst neu zu erfinden und auf bisher nicht betretenes Terrain zuzugehen!".

(Quelle:

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,306625,00.html)

siehe auch:

http://de.wikipedia.org/wiki/Geisteswissenschaft

weiter ...